Geschichte

Als Forces Françaises à Berlin oder auch Forces Françaises de Berlin (deutsch: Französische Streitkräfte in Berlin) wurden die Einheiten der französischen Streitkräfte bezeichnet, die nach den Vereinbarungen von Jalta und der Potsdamer Konferenz in West-Berlin stationiert waren.

Entsprechend den Vereinbarungen der Alliierten wurde Groß-Berlin nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht 1945 in vier Sektoren aufgeteilt. Nur den Siegermächten Frankreich, Sowjetunion, Vereinigtes Königreich und Vereinigte Staaten war es erlaubt, Besatzungstruppen in der Stadt zu stationieren.

Im Kalten Krieg sollten die Einheiten der westlichen Alliierten den Westteil von Berlin gegen sowjetische und ostdeutsche Truppen schützen. Der Bundesrepublik Deutschland war es wegen des demilitarisierten Status West-Berlins nicht erlaubt, Einheiten der Bundeswehr in Berlin zu unterhalten. Die französische Armee stationierte ihre ersten Einheiten im Juli 1945 in Berlin, ihr Hauptquartier war ab 1947 das Quartier Napoléon in Wedding.

Nach dem Ende des Kalten Krieges zogen die Truppenkontingente der drei Westalliierten gemäß den Bestimmungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages bis Juli 1994 aus Berlin ab.

Kampfeinheiten
11ème Régiment de Chasseurs
46ème Régiment d'Infanterie
110ème Compagnie du Génie
Centre Entrainement de Commando (CEC No 10)
Unterstützungseinheiten
11ème Compagnie de Transmission
Gendarmerie Berlin
Hospital Louis Pasteur
Base Aérienne 165
Groupement de Soutien
Quartier Général
Direction des Transport et de la Circulation de Berlin
Etat Major
Detachment de l'Avitation Legere de l'Armee de Terre (DETALAT)





Forces Françaises à Berlin